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Tank-/Lagertipps

Tankschutz

Ihr Tank braucht regelmäßige Pflege

Wie der Brenner bedarf auch der Tank einer regelmäßigen Pflege. Denn dort sammeln sich im Laufe der Zeit Rückstände an. Diese schlammförmigen Ablagerungen setzen sich aus Schwitz- oder Kondenswasser, Staub und natürlichen Alterungsstoffen zusammen, die bei längerer Lagerung im Öl entstehen. Bei Stahltanks kann auch Rost hinzukommen.

Durch eine in Richtung Saugleitung weisende Strömung im Tank sammeln sich die Rückstände vermehrt am Saugventil an. Je höher der Bodensatz anwächst, umso eher besteht die Gefahr, dass die Bestandteile angesaugt werden und in Leitungen, Filtern und Düsen zu Verstopfungen führen. Dies kann zu Ausfällen und höherem Energieverbrauch führen.

Neben der natürlichen Bildung von Alterssedimenten durch den Langzeitlagereffekt gibt es drei weitere Einflüsse, die eine Sedimentbildung beschleunigen können:

  • die Luftaufnahme,

  • die Lichteinwirkung und

  • die Kupferaufnahme.

Je häufiger eine Belieferung stattfindet, desto intensiver ist die Luftaufnahme und die Reaktion des Luftsauerstoffs (Oxidation) mit dem Heizöl. Ebenso ist beim Betrieb einer Zweistranganlage (Vor- und Rücklauf) der Kontakt des Heizöles mit dem Luftsauerstoff um ein Vielfaches höher als bei einer modernen Einstranganlage. Denn nur weniger als 10% des angesaugten Heizöls gelangen zum Brenner. Der Rest wieder in den Tank zurückgepumpt wird.

Lichteinwirkung fördert bei transparenten Kunststoffbehältern ebenfalls die Bildung von Alterssedimenten. Deshalb dürfen lichtdurchlässige Kunststofftanks nur in dunklen Räumen aufgestellt werden. Vorhandene Fenster sind abzudunkeln.

Metalle, besonders Kupfer aus den Leitungen vom und zum Brenner, können beschleunigend für die Alterung wirken. Da der Tank nie ganz leer gefahren wird, verbleibt also immer eine Restmenge Heizöl und damit Alterungsprodukte im Behälter.

Ein Tipp vom Fachmann: Mit AVIA Heizöl ProTect CO2 neutral wirken Sie Heizölalterung und Tankkorrosion wirkungsvoll entgegen.

Dennoch empfehlen wir für einen störungsfreien Anlagenbetrieb, in Abständen von fünf Jahren eine Tankinspektion durch einen ausgewiesenen Fachbetrieb durchführen zu lassen. Wird dabei ein deutlicher Bodensatz festgestellt, kann nur eine Tankreinigung einen weiterhin störungsfreien Betrieb Ihrer Heizungsanlage sicherstellen. Gerne empfehlen wir Ihnen ein entsprechend spezialisiertes Partnerunternehmen. Dies gilt auch für die Fälle, in denen eine Tanksanierung notwendig ist oder der TÜV anfällt. Fragen Sie einfach bei uns an. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Tankgröße

Das „richtige“ Tankvolumen für die Ausnutzung günstigerer Heizölpreise

Jahreszeitliche Heizölpreisschwankungen und die Staffelung der Heizölpreise nach der Abnahmemenge können nur dann ausgenutzt werden, wenn eine freie Lagerkapazität zur Verfügung steht. Es ist daher sinnvoll, ein auf den jeweiligen Verbrauch abgestimmtes Lagervolumen vorzusehen.

Bei Ein-, Zwei- und kleineren Mehrfamilienhäusern empfiehlt es sich, das Lagervolumen dem Jahresbrennstoffbedarf anzupassen. So benötigt ein 4-Personen-Haushalt in einem nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) errichteten Neubau mit 100 m² beheizter Wohnfläche für die zentrale Warmwasserbereitung und die Beheizung nur noch ca. 1.200 Liter Heizöl pro Jahr. Ein Tankvolumen von 2.000 Litern ist daher für ein Einfamilienhaus in aller Regel ausreichend.

Tankhersteller bieten für jeden kundenspezifischen Fall geeignete Lösungen an. So werden standortgefertigte Tanks individuell „nach Maß“ erstellt. Tanks „von der Stange“ gibt es in vielen Größenabstufungen. Bei Batterietanks können die Einzelbehälter mit 600 bis 5.000 l Fassungsvermögen zu größeren Tankbatterien zusammengeschlossen werden.

Lagerung von Pellets

Der richtige Lagerraum für eine Holz-Pellets-Heizung ist einfach zu realisieren. Der Lagerraum soll ca. den 1-1,5fachen Jahresbedarf fassen. Bei einem Einfamilienhaus sind dies ca. 10-12m³. Wände und Boden müssen massiv und trocken sein. Zum Befüllen sind zwei gut zugängliche Anschlüsse (Einblas- und Abluftrohr) mit Kupplungen und Deckel notwendig. Die Brandschutztür (T30 bzw. T90) muss nach außen aufschlagen und allseitig mit einer Dichtung versehen sein.

Um Beschädigungen beim Befüllen zu vermeiden, ist es sinnvoll, eine Prallmatte aus Gummi (1 x 1 m) gegenüber dem Einblasrohr zu montieren. Im Lagerraum selbst dürfen keine elektrischen Installationen vorhanden sein (wegen der Staubentwicklung besteht Explosionsgefahr).

In Kellerräumen empfiehlt sich die Lagerung im Gewebesilo: So ist eine staubfreie und trockene Lagerung der Holzpellets gewährleistet. Es gibt keine Kondensatbildung, die Füllstandskontrolle ist einfach und die Entnahme zentral.

Die Größe des Heizraums ist von der Heizlast abhängig (2/3 des Lagerraums sind nutzbar). Als Faustformel gilt: 0,9 x Heizlast in kW = Pelletbedarf in Kubikmeter. Ein Kubikmeter Pellets entspricht 650 kg. 1 kg Pellets entspricht 0,5 Liter Öl. Pellets sind CO2-neutral. Der „alte“ Öltank-Raum kann weiterverwendet werden; er erfüllt alle Brandschutzvorschriften. Der Heizwert der Pellets ist auf mindestens 5 kWh/kg genormt.

Übrigens: Steht Ihnen kein Kellerraum zur Verfügung, bietet sich als Alternative ein Erdtank im Garten an.

Pellets haben nach heutigen Erkenntnissen bei trockenem und optimal gestaltetem Lagerraum eine Lagerfähigkeit von einigen Jahren.